Die aktuelle JAWA-Planung

Die folgenden Ausführungen geben den derzeitigen Planungsstand wieder, den es noch weiter zu entwickeln gilt. Neue Ideen sind uns willkommen.

Das Baugemeinschaftsvorhaben soll in der nordöstlichen Ecke des Wasserstadt-Geländes entstehen. Es grenzt dadurch östlich an das alte Dorf Limmer und nördlich an den Leineabstiegskanal an.

Dem städtebaulichen Entwurf folgend ist bisher eine Bebauung in zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Zeilen vorgesehen, so dass die Süd-West-Ausrichtung der Wohnungen erreicht wird. Bei der Konzeption der Gebäude wurde großer Wert auf möglichst große Nutzungsflexibilität gelegt. Diese Flexibilität sehen wir am besten durch die modulare Bauweise gewährleistet. In den Modulen sind nur die Treppen und Versorgungsschächte vorgegeben. Die Grundrisse sind individuell gestaltbar und - wegen der Leichtbauinnenwände - jederzeit mit dem sich wandelnden Bedarf veränderbar.

Die östliche Zeile besteht aus dreistöckigen Gebäuden. Ein erster Entwurf sieht ein oder zwei (evtl. verbundene) Gebäude mit 6 nebeneinanderliegenden Modulen je Etage vor. Einzelne ganze oder halbe Module können senkrecht oder waagerecht miteinander verbunden werden. So entsteht eine Mischform von Reihenhaus und Geschosswohnungsbau. Leicht erreichbare gemeinsam nutzbare Räume sind einfach zu integrieren.

Im Keller sind Garagen und Abstellräume vorgesehen. Das Erdgeschoss liegt dadurch uneinsehbar oberhalb der Bodenhöhe.

Die westliche Zeile besteht aus ein- bis zweigeschossigen Gartenhofhäusern. Durch eine unterschiedliche Gestaltung und Anordnung der Häuser zueinander kann hier eine Vielzahl von Wohnsituationen mit einer großen Bandbreite von Offenheit und Abgeschlossenheit bzw. Nähe und Distanz entstehen.

Die interne Aufteilung der Wohnungen ist - außer der Position von Treppe und Versorgungsschacht - frei gestaltbar.

Die Geschosswohnungen sind als Passivhäuser mit Erdwärmenutzung geplant, die Gartenhofhäuser als hochwertige Niedrigenergiehäuser. Es werden ausschließlich ökologisch unbedenkliche Materialien eingesetzt.

Der Geschosswohnungsbau ist aus Modulen aufgebaut, die lediglich die Lage der Versorgungsschächte und Treppen vorgeben. Dadurch ist eine flexible Planung und später auch eine flexible Verwendung des Gebäudes möglich. Wohnungen können ein oder mehrere Module umfassen. Die Module können neben- oder übereinander liegen. Das folgende Bild veranschaulicht eine mögliche Aufteilung des Geschosswohnungsbaus.

 

Anstelle der beiden Eingänge auf den Stirnseiten wäre auch ein gemeinsamer Eingang in der Mitte realisierbar.